Tag 20 - Heimreise

📅 Donnerstag, 20. August 2026

Heimwärts: Mit vielen Erinnerungen im Gepäck ❤️

📍 Start: Dunkerque, Frankreich

🚗 Unterwegs: Frankreich, Belgien, Niederlande, Deutschland

🏡 Ziel: Zuhause

Heute war er also da, unser letzter Reisetag.

Keine große Sehenswürdigkeit mehr, kein Schloss, keine Stadt, die wir noch unbedingt mitnehmen wollten. Heute sollte es einfach gemütlich Richtung Heimat gehen.

Aber bevor wir Dunkerque verlassen konnten, brauchten wir natürlich erst einmal etwas zu essen.

🥐 Ein letztes französisches Frühstück

Wir hatten gut geschlafen und wollten den Morgen noch mit einem richtig schönen französischen Frühstück beginnen.

Also machten wir uns zu Fuß auf die Suche nach einem Bäcker.

Das erwies sich allerdings schwieriger als gedacht. Zwei Bäckereien, die laut Google geöffnet sein sollten, waren geschlossen. Na wunderbar. 😅

Aber wir wurden schließlich doch noch fündig und landeten bei einem richtig bodenständigen französischen Bäcker. Genau das hatten wir gesucht.

Jens nahm ein Brioche, ich ein Croissant und beides war richtig lecker. Dazu probierten wir noch etwas Schokoladiges, das uns ein bisschen an ein Schokocampingbrötchen erinnerte. Das war okay, aber Brioche und Croissant waren eindeutig unsere Favoriten. Dazu noch Kaffee und fertig war unser letztes Urlaubsfrühstück. 🥐☕

Kein großes Brunchprogramm, kein Schickimicki. Einfach Bäcker, Kaffee und etwas Leckeres.

Passte perfekt.

🚗 Und jetzt heimwärts

Am Vormittag saßen wir schließlich im Musti und fuhren los.

Und plötzlich war etwas wieder ganz selbstverständlich, das sich nach den vergangenen Wochen fast ungewohnt anfühlte:

Wir fahren wieder rechts. 😄

Für Jens war die Umstellung allerdings überhaupt kein Thema. Losgefahren und fertig.

Über die A16 ging es aus Dunkerque heraus und schon bald lag Frankreich hinter uns.

Bonjour Belgien. 🇧🇪

In Veurne machten wir einen kurzen Abstecher von unserer Strecke, um noch einmal zu tanken. Danach ging es weiter Richtung Heimat.

🇧🇪 🇳🇱 Schafe? Fehlanzeige.

Belgien zog am Fenster vorbei, später ging es an Gent und Antwerpen vorbei und schließlich weiter in die Niederlande.

Und natürlich beobachteten wir auch am letzten Tag wieder, was links und rechts der Strecke so auftauchte.

Das Ergebnis:

Schafe: null. 😌

Dafür begegneten uns tatsächlich wieder ein paar alte Bekannte am Straßenrand:

Reifen. 😂

Schon am Vortag hatten wir uns gewundert, wie viele Reifen und Reifenteile an den Straßen lagen. Und selbst am letzten Tag unserer Reise tauchten noch ein paar davon auf.

Also gut.

Reifen: ein paar. Schafe: null.

Spätestens jetzt war klar: Die Highlands liegen endgültig hinter uns. 😂

Verkehrstechnisch meinte es der Tag übrigens ziemlich gut mit uns. Hier und da wurde es mal kurz etwas zähfließend, aber einen richtig großen Stau bekamen wir nicht mehr serviert.

Darüber waren wir nun wirklich nicht böse.

🍔 Einmal das goldene M

Irgendwann wurde es Zeit für eine richtige Mittagspause.

Wir hatten vorher noch überlegt, ob wir irgendwo in Belgien oder den Niederlanden etwas Nettes zum Essen finden. Am Ende entschieden wir uns für die unkomplizierteste Variante.

Und so landeten wir tatsächlich zum ersten Mal während dieser gesamten Reise im Restaurant mit dem großen goldenen M. 😂

Wir wussten, was uns erwartet, konnten gemütlich sitzen, etwas essen, trinken und eine vernünftige Pause machen.

Nur bei den Preisen mussten wir kurz schlucken.

Sagen wir es so:

Fast Food gibt es in den Niederlanden offenbar in der Premium Edition. 😂

Aber wir waren satt, hatten uns ausgeruht und konnten anschließend entspannt weiterfahren.

🇩🇪 Die letzten Kilometer

Irgendwann lag auch die niederländische Grenze hinter uns und wir waren wieder in Deutschland.

Noch durch den Ruhrpott, noch einige Autobahnkilometer und langsam tauchten auf den Schildern immer vertrautere Namen auf.

Und wir kamen wirklich gut durch.

Ausgerechnet auf den letzten Kilometern öffnete der Himmel dann allerdings noch einmal sämtliche Schleusen.

Es gallerte ordentlich. 🌧️

Nach Sonne, Wind, Regen, schottischem Wetter und allem, was wir in den vergangenen Wochen so erlebt hatten, gab es also noch einmal eine kräftige Dusche zum Abschluss.

Und dann waren wir da.

Wieder zu Hause. ❤️🏡

❤️ Mit vielen Erinnerungen im Gepäck

Der heutige Tag hatte keine große Sehenswürdigkeit und kein spektakuläres Erlebnis.

Und das brauchte er auch gar nicht.

Heute war Heimreisetag.

Morgens noch in Frankreich aufgewacht, später durch Belgien und die Niederlande gefahren und am späten Nachmittag wieder die eigene Haustür aufgeschlossen.

Und da war dieses schöne Gefühl, das wir beide kennen:

Wir reisen unglaublich gerne. Aber wir kommen genauso gerne wieder nach Hause.

Wir lieben es, unterwegs zu sein, neue Länder und Städte kennenzulernen, Landschaften zu entdecken und all diese kleinen Geschichten zu erleben, die man vorher niemals planen könnte.

Und davon gab es auf dieser Reise wirklich reichlich.

England, Wales und Schottland. Große Städte und winzige Orte. Strände und Berge. Die Highlands und die Isle of Skye. Fähren, Cafés, Burgen, alte Häuser, wunderschöne Landschaften und Begegnungen mit Menschen, die manchmal nur ganz kurz Teil unserer Reise waren und trotzdem in Erinnerung bleiben werden.

Und natürlich Tiere.

Viele Tiere.

Sehr viele Schafe. 😂🐑

Dazu Kühe, Möwen, Enten und alles Mögliche, was uns unterwegs vor die Kamera lief.

Und offenbar auch überraschend viele Reifen. 😂

Jetzt freuen wir uns auf unser Zuhause. Auf unser Sofa, unsere eigenen vier Wände und natürlich auf unser eigenes Bettchen.

Und dabei fühlt sich diese Reise überhaupt nicht nach etwas an, das wir jetzt froh abhaken.

Ganz im Gegenteil.

Wir nehmen unglaublich viele Erinnerungen mit und wissen schon jetzt ziemlich sicher:

Großbritannien sieht uns wieder. 🇬🇧❤️

Aber heute ist erst einmal Zuhause schön.

Und genauso soll es sein. ❤️🏡